Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität

Die Bedeutung der

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Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität

Beim Wintersport bist du ständig den Elementen ausgesetzt: Schnee, Wind, Kälte und manchmal sogar Regen. Deine Kleidung muss dich vor diesen Bedingungen schützen, damit du warm und trocken bleibst. Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Wasserdichtigkeit:

Wasserdichte Kleidung verhindert, dass Feuchtigkeit von außen in dein Outfit eindringt. Das ist besonders wichtig während langer Tage auf der Piste, bei denen du regelmäßig mit Schnee in Kontakt kommst. Wenn deine Kleidung nicht wasserdicht ist, wird sie nass, wodurch dein Körper schnell auskühlt – ein Rezept für eine unangenehme und sogar gefährliche Situation.

Atmungsaktivität:

Auf der anderen Seite produziert dein Körper bei Anstrengung Wärme und Schweiß. Ohne Atmungsaktivität kann sich diese Feuchtigkeit in deiner Kleidung stauen, was zu einem klammen und kalten Gefühl führt. Atmungsaktive Materialien sorgen dafür, dass Schweiß nach außen entweichen kann, sodass du auch bei intensiven Abfahrten trocken und komfortabel bleibst.

Das Gleichgewicht zwischen Trockenheit von außen und innen:

Das Zusammenspiel von Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität macht technische Ski- und Outdoorprodukte so besonders. Es sorgt dafür, dass du optimal vor den Elementen geschützt bist, während deine Körpertemperatur reguliert bleibt. Dies ist nicht nur entscheidend für deinen Komfort, sondern auch für deine Leistung und Sicherheit auf der Piste.


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Was bedeutet diese 20.000 mm eigentlich?

Du hast es sicher schon einmal gesehen: eine Wasserdichtigkeitsbewertung wie 10.000 mm, 20.000 mm oder sogar 28.000 mm auf Ski- und Outdoor-Produkten. Aber was bedeuten diese Zahlen genau? Die Antwort liegt im Wassersäulentest.

Der Wassersäulentest: Wie wird Wasserdichtigkeit gemessen?

Die Wasserdichtigkeit wird getestet, indem ein Stück Stoff unter eine vertikale Röhre gelegt wird, die langsam mit Wasser gefüllt wird. Die Zahl in Millimetern gibt die maximale Höhe der Wassersäule an, bevor Wasser durch den Stoff dringt.

  • 10.000 mm: Hält einem Druck von 10 Metern Wasser stand. Geeignet für leichte bis mäßige Schneefälle und Regen.
  • 20.000 mm: Hält einem Druck von 20 Metern Wasser stand. Ideal für intensive Schneetage und nasse Bedingungen.
  • 28.000 mm und höher: Extrem hoher Schutz, geeignet für die härtesten Bedingungen wie nassen Pulverschnee oder Regen bei Skitouren.

Achtung: Nähte und Reißverschlüsse

Wasserdichtigkeit ist mehr als nur der Stoff. Achte auch auf:

  • Versiegelte Nähte: Sie verhindern, dass Wasser durch die Nähte eindringt.
  • Wasserdichte Reißverschlüsse: Wichtig für Taschen und Belüftungsöffnungen.

Ein gutes wasserdichtes Produkt ist eine Kombination aus einer hohen Wassersäule, versiegelten Nähten und hochwertigen Reißverschlüssen.


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Wie wird Atmungsaktivität gemessen?

Atmungsaktivität ist mindestens genauso wichtig wie Wasserdichtigkeit, besonders bei intensiven Aktivitäten wie Skifahren und Snowboarden. Sie bestimmt, wie gut ein Stoff Feuchtigkeit in Form von Schweiß ableiten kann, damit du trocken und komfortabel bleibst. Aber wie wird Atmungsaktivität eigentlich gemessen?

MVTR: Moisture Vapor Transmission Rate

Die gebräuchlichste Methode zur Messung der Atmungsaktivität ist die MVTR (Moisture Vapor Transmission Rate). Dieser Wert gibt an, wie viele Gramm Feuchtigkeit innerhalb von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Stoff abgegeben werden. Zum Beispiel:

  • 10.000 g/m²/24h: Geeignet für weniger intensive Aktivitäten.
  • 20.000 g/m²/24h: Ideal für Skifahrer und Snowboarder bei mittlerer Anstrengung.
  • 30.000 g/m²/24h oder mehr: Perfekt für intensive Aktivitäten wie Skitouren oder Langlaufen.

Je höher der MVTR-Wert, desto atmungsaktiver ist der Stoff.

RET-Wert: Widerstand gegen Dampfdurchgang

Eine andere Methode zur Messung der Atmungsaktivität ist der RET-Wert (Resistance to Evaporative Heat Transfer). Hier gilt: Je niedriger der Wert, desto atmungsaktiver ist der Stoff.

  • RET < 6: Hervorragende Atmungsaktivität, geeignet für intensive Anstrengungen.
  • RET 6-13: Gute Atmungsaktivität, ideal für aktive Wintersportler.
  • RET > 13: Mäßige Atmungsaktivität, besser geeignet für leichte Aktivitäten oder sehr kalte Bedingungen.

Wie funktioniert das?

Atmungsaktivität wird durch Membranen wie Gore-Tex oder Helly Tech Professional ermöglicht. Diese Membranen besitzen mikroskopisch kleine Poren, die groß genug sind, um Wasserdampf (Schweiß) durchzulassen, aber zu klein für Wassertröpfchen. Dadurch bleibst du von innen trocken, selbst wenn dein Outfit komplett wasserdicht ist.


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Wasserdicht und atmungsaktiv: Wie funktioniert das zusammen?

Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität scheinen auf den ersten Blick widersprüchlich zu sein, doch in hochwertigen Ski- und Outdoor-Produkten arbeiten sie zusammen, um dich komfortabel und geschützt zu halten. So funktioniert das:

Die Membran:

Das Geheimnis von wasserdicht und atmungsaktiv liegt in der Verwendung spezieller Membranen wie Gore-Tex, Helly Tech Professional oder anderen technischen Materialien. Diese Membranen besitzen Millionen mikroskopisch kleiner Poren, die:

  • Zu klein für Wassertropfen sind: Dadurch bleiben Regen und Schnee draußen.
  • Groß genug für Wasserdampf sind: So kann Schweiß in Form von Dampf entweichen.

Dank dieser Eigenschaften bleibt deine Kleidung sowohl von außen als auch von innen trocken, selbst bei intensiven Anstrengungen.

Das Gleichgewicht zwischen wasserdicht und atmungsaktiv

Eine höhere Wasserdichtigkeit kann manchmal auf Kosten der Atmungsaktivität gehen. Zum Beispiel kann eine sehr dicke Beschichtung Wasser vollständig abhalten, aber weniger effektiv Schweiß abführen. Die besten Produkte sind daher so konzipiert, dass sie eine sorgfältige Balance bieten: ausreichenden Schutz vor Nässe, ohne dass du überhitzt.

Beispiele:

  • Gore-Tex Pro: Extrem wasserdicht (28.000 mm) und dennoch atmungsaktiv (25.000 g/m²/24h), ideal für Off-Piste-Abenteuer.
  • Helly Tech Performance: 20.000 mm wasserdicht und 15.000 g/m²/24h atmungsaktiv, perfekt für vielseitige Wintersportler.

Zusätzliche Funktionen für optimale Leistung

Viele Produkte kombinieren Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität mit weiteren Funktionen, wie zum Beispiel:

  • Belüftungsreißverschlüsse: Zum Beispiel unter den Armen oder entlang der Beine, um bei intensiven Aktivitäten für zusätzliche Luftzirkulation zu sorgen.
  • DWR-Beschichtung (Durable Water Repellent): Diese sorgt dafür, dass Wassertropfen von der Oberfläche abperlen. Dadurch wird das Atmungsvermögen verbessert, da verhindert wird, dass sich der Außenstoff mit Wasser vollsaugt.

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Worauf solltest du bei der Wahl deiner Skiausrüstung achten?

Die richtige Skiausrüstung zu wählen, beginnt mit einem guten Verständnis von Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Je nach Aktivität und Bedingungen auf der Piste gibt es einige wichtige Faktoren, die du beachten solltest.

1. Aktivität und Intensität

  • Freizeit-Skifahren: Wenn du dich hauptsächlich auf präparierten Pisten bewegst, reicht eine Wasserdichtigkeit von 10.000-15.000 mm aus. Eine Atmungsaktivität von 10.000 g/m²/24h bietet genügend Komfort für Abfahrten und Pausen.
  • Off-Piste und Pulverschnee: Wähle mindestens 20.000 mm Wasserdichtigkeit, um längerem Kontakt mit Schnee und Feuchtigkeit standzuhalten. Eine höhere Atmungsaktivität (20.000 g/m²/24h oder mehr) hilft dir, nicht zu überhitzen.
  • Skitouren oder Langlaufen: Hier ist die Atmungsaktivität wichtiger als extreme Wasserdichtigkeit. Suche nach Produkten mit einer Atmungsaktivität von 25.000 g/m²/24h oder mehr und einer Wasserdichtigkeit von etwa 10.000-15.000 mm.

2. Klima und Wetterbedingungen

  • Trockene Kälte: Setze auf Kleidung mit hoher Isolierung und ausreichender Atmungsaktivität.
  • Nasser Schnee oder Regen: Produkte mit einer Wasserdichtigkeit von 20.000 mm oder mehr sowie vollständig versiegelten Nähten und einer starken DWR-Beschichtung sind hier unverzichtbar.

3. Wichtige Details

  • Versiegelte Nähte: Achte darauf, dass die Nähte vollständig versiegelt sind, insbesondere bei Kleidung mit hoher Wasserdichtigkeit.
  • Belüftungsreißverschlüsse: Praktisch bei intensiven Aktivitäten, um für zusätzliche Luftzirkulation zu sorgen.
  • Wasserdichte Reißverschlüsse: Wichtig für Taschen und Lüftungsöffnungen, um Wasser fernzuhalten.

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Pflege von wasserdichter Kleidung: So bleibt sie leistungsfähig

Wasserdichte Kleidung verliert mit der Zeit oft einen Teil ihrer Effektivität, insbesondere durch Abnutzung und Schmutzansammlungen. Mit der richtigen Pflege kannst du die Lebensdauer und Leistung deiner Skiausrüstung verlängern. Hier sind einige Tipps:

1. Regelmäßig, aber schonend reinigen

Schmutz und Schweiß können die Atmungsaktivität deiner Kleidung verringern. Wasche deine wasserdichte Kleidung daher regelmäßig gemäß den Pflegehinweisen auf dem Etikett. Verwende ein mildes Waschmittel, das speziell für technische Stoffe entwickelt wurde.

  • Vermeide Weichspüler, da dieser die Funktion der Membran und der DWR-Beschichtung beeinträchtigen kann.
  • Achtung! Nicht zu oft waschen. Zu häufiges Waschen kann die Materialien schneller abnutzen.

2. DWR-Beschichtung reaktivieren

Die Durable Water Repellent (DWR)-Beschichtung sorgt dafür, dass Wasser von deiner Kleidung abperlt. Mit der Zeit kann diese Schicht abnutzen, aber du kannst sie wiederherstellen:

  • Trockner verwenden: Wenn erlaubt, lege die Kleidung bei niedriger Temperatur in den Trockner. Die Wärme reaktiviert die Beschichtung.
  • DWR-Spray oder Waschmittel: Nutze spezielle Produkte, um die wasserabweisende Schicht wieder aufzutragen.

Nicht alle wasserdichten Kleidungsstücke dürfen in den Trockner. Überprüfe immer das Etikett. Für Kleidung, die nicht in den Trockner darf, kannst du die DWR-Beschichtung mit einer speziellen Spray-Lösung oder Waschmittel auffrischen.

3. Übermäßige Hitze vermeiden

Halte deine Kleidung von direkten Wärmequellen wie Heizkörpern fern. Diese können die Membran beschädigen. Wenn die Verwendung eines Trockners nicht empfohlen wird, lasse die Kleidung lieber an der Luft trocknen.

4. Nähte und Reißverschlüsse überprüfen

Kontrolliere regelmäßig die versiegelten Nähte und wasserdichten Reißverschlüsse auf Abnutzung. Wenn du Schäden entdeckst, repariere sie mit einem speziellen Reparaturset oder lasse sie von einem Profi instand setzen.

5. Kleidung richtig lagern

Achte darauf, dass deine Skiausrüstung vollständig trocken ist, bevor du sie verstaust. Bewahre sie an einem kühlen, trockenen Ort auf, um Schimmelbildung und Beschädigungen zu vermeiden.

Mit der richtigen Pflege bleibt deine wasserdichte Kleidung nicht nur länger haltbar, sondern auch leistungsfähig – damit du trocken und komfortabel bleibst, egal unter welchen Bedingungen.


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Bleib trocken und komfortabel mit der richtigen Ausrüstung

Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität sind entscheidend für ein komfortables und sicheres Wintersporterlebnis. Wenn du verstehst, wie diese Eigenschaften funktionieren und worauf du bei der Wahl deiner Skiausrüstung achten solltest, kannst du dich optimal auf alle Wetterbedingungen vorbereiten.

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